Navigation überspringen
Fotovorschau und Logo ausblenden
Quick-Navigator:
Suche:
Q-Navigator
Google Translate

Ehefähigkeitszeugnisse


Ausländische Mitbürger dürfen in Deutschland grundsätzlich eine Ehe nur eingehen, wenn sie eine Bescheinigung ihres Heimatstaates darüber beigebracht haben, dass der Eheschließung nach den Gesetzen ihres Heimatstaates kein Ehehindernis entgegensteht. Diese Bescheinigung wird Ehefähigkeitszeugnis genannt. Sinn der Regelung ist, Doppelehen oder unwirksame Ehen (im In- oder Ausland) zu vermeiden.

Da in viele Staaten diese Zeugnisse nicht ausgestellt werden oder die Bescheinigung nicht den gesetzlichen Anforderungen entsprechen, muss beim Oberlandesgericht ein Antrag auf "Befreiung von der Beibringung des Ehefähigkeitszeugnisses" gestellt werden.
Gegenstand des Befreiungsverfahrens ist die Prüfung ob ein Ehehindernis vorliegt oder eine Voraussetzung fehlt. Auch ist festzustellen, dass eventuelle Vorehen wirksam aufgelöst sind.

Der Antrag auf Befreiung von der Beibringung des Ehefähigkeitszeugnisses wird ausschließlich durch das für die Eheschließungsanmeldung zuständige Standesamt gestellt.
Eine Antragstellung durch die Verlobten ist nicht möglich.


Deutschen wird auf Antrag für eine Eheschließung im Ausland ein Ehefähigkeitszeugnis von dem Standesamt ausgestellt, in dessen Zuständigkeitsbereich der Betroffene seinen Wohnsitz hat. Welche Unterlagen benötigt werden, hängt immer vom Einzelfall ab, bitte wenden Sie sich an das Standesamt Ihres Wohnsitzes.

Ansprechpartner:



  OK  
Cookies ermöglichen eine bestmögliche Bereitstellung unserer Dienste. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung