Gemeinde Birstein
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63633 Birstein
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IKEK / Dorfentwicklung


Dorfentwicklung Birstein - gemeinsam gestalten-Werte erhalten

INFORMATIONEN ZUM FÖRDERPROGRAMM:

A) Kommunale Maßnahmen

Wie können die Ortsteile der Gemeinde Birstein für die Zukunft fit gemacht werden? Wie verändern sich die Bedürfnisse und Anforderungen an die Wohnorte, wenn etwa die Bevölkerungszahl abnimmt und das Durchschnittsalter steigt?

So oder ähnlich lauteten die grundsätzlichen Fragen, die am Anfang des Dorfentwicklungsverfahrens in den 16 Ortsteilen von Birstein standen.
Mit dem Programm der Dorfentwicklung bietet das Land Hessen ausgewählten Kommunen die Möglichkeit, ein integriertes kommunales Entwicklungskonzept (IKEK) zu erarbeiten und in der Folge neun Jahre lang die darin vorgesehenen Maßnahmen und Projektideen u. a. mit Hilfe von Fördermitteln umzusetzen. Birstein ist erst die dritte Kommune im Main-Kinzig-Kreis, die es geschafft hat, in das Förderprogramm aufgenommen zu werden.

Mit der Erstellung des IKEK sowie dem gesamten Moderationsprozess ist das Büro proloco, Göttingen beauftragt, in Kooperation mit dem Büro regioTrend aus Gießen.

Zur Einführung und grundsätzlichen Erläuterung der Vorgehensweise hat am 12. März 2015 im Rahmen einer Bürgerversammlung die Auftaktveranstaltung im Bürgerzentrum in Birstein stattgefunden (Protokoll kann rechts in dem entsprechenden separaten Verzeichnis abgerufen werden).

In einem nächsten Schritt wurden nach den Osterferien 2015 durch das beauftragte Planungsbüro proloco in jedem Ortsteil entsprechende Ortsbegehungen mit anschließenden Workshops durchgeführt. Hierbei wurden in allen Ortsteilen sogenannte IKEK-Teams gebildet. Diese haben dann jeweils für ihren Ortsteil auf dem 1. IKEK-Forum am 21. Mai 2015 anhand eines selbst gestalteten Ortsteil-Plakates ihre Stärken und Schwächen sowie ihre Schwerpunktthemen und Projektideen vorgestellt. Zusammengefasst lässt sich hierdurch feststellen, dass deutlicher Handlungsbedarf gesehen wird bei

a) gesamtkommunalen Themen, wie z. B. Verkehr und Mobilität, Versorgung und Dienstleistungen, Freizeit und Tourismus oder Marketing

b) lokalen Themen, wie z. B. Treffpunkte (DGH und Backhäuser), Vereine, öffentliche Freiräume und Ortsbild

sowie bei

c) lokalen Besonderheiten, d.h. Schwerpunktthemen, die nur in ein bis zwei Ortsteile genannt wurden und gesamtkommunale Bedeutung haben, wie z. B. Kinder und Jugendliche, Kultur und Brauchtum sowie Gebäude und Leerstand.

Diese Themenbündlung war auch Gegenstand des 2. Forums am 22. Juni 2015. Hier wurde insbesondere an einem Zukunftsbild, an Entwicklungszielen für eine gemeinsame Strategie sowie an gemeinsamen Projektideen gearbeitet.

Nachdem auf dem 2. IKEK-Forum am 22. Juni 2015 über das Zukunftsbild und die Entwicklungsziele - also der Rahmen für die künftige Umsetzung - diskutiert wurde, ging es im 3. Forum am 22. Juli 2015 um die konkrete Umsetzung. Schwerpunkt bildete folglich die Diskussion von gesamtkommunal bedeutsamen Projekten. Auf Grundlage der über 200 bisher gesammelten Ideen wurden diejenigen zusammengefasst und weiterentwickelt, die einen deutlichen Beitrag zur Lösung der Problemlagen in den einzelnen Handlungsfeldern leisten können, wobei das Verfahren aber auch jederzeit offen für neue Projektideen auf Grundlage der Diskussionen und Zielsetzungen in den Handlungsfeldern ist.

Auf dem 3. IKEK-Forum wurde wieder in parallelen Arbeitsgruppen gearbeitet:

  • Lebensqualität (Dorfgemeinschaft und Kultur)

  • Siedlungsentwicklung (Ortsbild, Wohnen, Versorgung und Verkehr)

  • Technische Infrastruktur, Wirtschaft und Bildung

  • Freizeit und Tourismus, Landschaft und Natur

    Zusätzlich zu den gesamtkommunal bedeutsamen Projekten (Leitprojekten) wurde auch über konkrete "Startprojekte" diskutiert, die in den nächsten 1-2 Jahren umsetzbar sind. Dies wurde auf dem 4. und letzten Forum am 16. September 2015 weiter konkretisiert.

    Darüber hinaus hat im Vorfeld zum 3. Forum ein Jugendworkshop stattgefunden, zu dem alle Jugendlichen aus Birstein der Altersgruppe 13 bis 17 Jahre schriftlich eingeladen wurden. Die dort erarbeiteten Vorschläge wurden in die Arbeitsgruppen auf dem 3. Forum eingebracht.

    Weitere Informationen dazu erhalten Sie aus den Ergebnisprotokollen zu den einzelnen öffentlichen Foren über den Link "Unterlagen zu den IKEK-Veranstaltungen zum Download" auf der rechten Seite.

    Parallel zu diesem Prozess hat sich der Beirat (16 Ortsvorsteher) in zwei Sitzungen mit dieser Thematik befasst sowie seine Vorstellungen einfließen lassen und die Lenkungsgruppe hat in zahlreichen Sitzungen die IKEK-Erarbeitung vorangetrieben. Der Entwurf des IKEK wurde in der Sitzung der Gemeindevertretung am 18.11.2015 vorgestellt bzw. eingebracht. Nach entsprechender Beratung in den vier politischen Ausschüssen erfolgte schließlich in der Sitzung der Gemeindevertretung am 17.12.2015 die Beschlussfassung des Integrierten Kommunalen Entwicklungskonzeptes für die Gemeinde Birstein. Die Abschlussveranstaltung hat - wie schon die Auftaktveranstaltung - im Rahmen einer Bürgerversammlung am 01.02.2016 im Bürgerzentrum Birstein stattgefunden.


    Fördersatz für kommunale Maßnahmen = 75 % der Nettokosten bei einem Förderrahmen bzw. förderfähigen Kosten für den kommunalen Bereich in Höhe von 1,5 Mio. Euro (Sockelbetrag)



    B) Private Maßnahmen

    Parallel zum "IKEK-Prozess" wurde bis zum Sommer 2015 der sogenannte "städtebauliche Fachbeitrag" (Abgrenzung der Fördergebiete) erarbeitet. Dieser ist Grundlage für die Förderung von privaten Investitionen zur energetischen Sanierung, zum Umbau oder Abriss von Gebäuden.

    Welche Maßnahmen gefördert werden, wie hoch die Zuschüsse sind, wie der Verfahrensweg ist und wer Ihre Ansprechpartner sind - das alles erfahren Sie rechts oben über den Link "Private Bau- und Sanierungsmaßnahmen".






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