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10 Jahre Birstein liest


Bürgermeister Wolfgang Gottlieb nutzte zu Beginn des Bücherflohmarktes die Gelegenheit zu einer Buchvorstellung. Bei den letzten Birsteiner Lesetagen im November 2010 konnte man auf 10 Jahre "Birstein Liest" zurückblicken. Dies nahm Bürgermeister Gottlieb als Anlass hierzu ein Buch anfertigen zu lassen, um zu dokumentieren, was in den bisherigen 10 Birsteiner Lesetagen, bzw. Lesewochen alles dargeboten wurde. Das Buch wurde durch die freie Journalistin der Gelnhäuser Neuen Zeitung Frau Barbara Hoppe erstellt.

"Was im Jahr 2000 als eine Art Versuchsobjekt startete, ist mittlerweile aus Birsteins Kulturkalender nicht mehr wegzudenken und erfreut heute alle zwei Jahre viele Menschen. Eingebunden waren von Beginn an Klein und Groß, beginnend mit den Birsteiner Kindergärten bis zu den Senioren im Pflegeheim. Lesungen namhafter Autoren sind genauso dabei wie lokale Schriftsteller, Theatervorführungen und musikalische Leckerbissen. Auch Bürgermeister Wolfgang Gottlieb, Fürstin Christine von Isenburg und die verschiedenen Pfarrer lesen gerne aus ihren Lieblingsbüchern. Die jeweiligen Eröffnungs- und Abschlussveranstaltungen sind dabei immer ganz besondere Höhepunkte. Ein derart hochklassiges Kulturangebot ist aber nur möglich dank der Unterstützung durch zahlreiche Sponsoren. Als Dankeschön der Gemeinde Birstein für Unterstützer, die vielen Vorleser und Helfer ist dieses Buch gedacht."

Diese wurden am Sonntag im Rahmen einer kleinen Feierstunde zur Buchpräsentation eingeladen. Die beiden Organisatorinnen der Birsteiner Lesetage Susanne Schnell und Silvia Bittner haben hierzu einen kleinen Empfang vorbereitet. Zu den zahlreichen Gästen zählten u.a. Frau Brunhilde Schmidt, deren verstorbener Mann Professor Edgar Schmidt von der Hess. Leseförderung gemeinsam mit Angelika Hummel und Diana Lomeyer-Kautz die Birsteiner Lesetage damals ins Leben gerufen haben. Viele ehemalige Vorleser und Mitbegleiter sowie die Sponsoren der Lesetage sind der Einladung ebenfalls gefolgt.



Fritz Walter hat folgendes Gedicht vor zehn Jahren zum Beginn der Lesetage verfasst und dieses auch am Sonntag nochmals vorgetragen:





Beim Frühstück liest Papa die Zeitung,
die bunte Werbung fällt für Mutti ab.
Der Sohn liest kauend englische Vokabeln,
am Tag zuvor ist dafür stets die Zeit zu knapp.

Der Lehrer liest den Schülern die Leviten,
weil keiner in der Stunde zugehört,
was dann beim Test den Notenschnitt arg senkte
und nun als Folge auch den Schuldirektor stört.

Der Pfarrer liest noch einmal seine Predigt,
die er am Sonntag seinen Schäfchen präsentiert.
Der Koch liest seine neue Speisekarte,
damit sie fehlerfrei, wenn man sie kontrolliert.

Die Kinder lesen immer noch zu wenig
und was sie schreiben, bleibt oft mangelhaft.
Nur die Birsteiner sind im Lesen König,
tun's offen, laut und voller Leidenschaft.

Im Vogelsberg gibt's eben nicht nur Rindvieh
und für die Frankfurter ein Wasserreservoir.
Diese Erkenntnis kann nur der gewinnen,
der einmal hier im schönen Birstein war.

Fritz Walther


Nach der Buchpräsentation konnte man sich dann am Bücherflohmarkt im Bürgerzentrum gleich mal mit neuem Lesestoff eindecken, um die Zeit bis zu den 11. Birsteiner Lesetagen im November 2012 zu überbrücken.



 




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